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Was ist der
DK?
Die
Entstehung des Deutschen Kunsthandelsverbandes
In den 50er Jahren hatten sich in der Bundesrepublik
sieben Regionalverbände zu einem Dachverband, dem Bundesverband
des Deutschen Kunst- und Antiquitätenhandels (BDKA) zusammengeschlossen.
Vor wenigen Jahren haben sich unter dem Dach des BDKA die Regionalverbände
Bayern und Baden-Württemberg zum regionalen Verband Süddeutscher
Kunsthändler vereinigt.
Seit Jahren hatte es im BDKA Bestrebungen gegeben, den Dachverband
in einen Zentralverband umzustrukturieren, in welchem nicht mehr
Regionalverbände, sondern einzelne Kunst- und Antiquitätenhändler
Mitglieder sein sollten. Die Befürworter wollten damit eine
direkte Mitwirkung des einzelnen Mitgliedes an den Entscheidungen
des berufsständischen Verbandes erreichen.
Als die Umstrukturierung des Dachverbandes in einen Zentralverband
scheiterte, verließ der Verband Süddeutscher Kunsthändler
zum 30. Juni 2000 den BDKA, um seinerseits einen überregionalen
Zentralverband zu gründen.
Dieser konstituierte sich am 4. Oktober 2000 in Frankfurt am Main
unter dem Namen "Deutscher Kunsthandelsverband (DK) e.V."
Es gelang dem DK in kurzer Zeit, eine Reihe
prominenter Kunsthändler, die den Regionalverbänden des
BDKA den Rücken gekehrt hatten, erneut für eine Mitgliedschaft
in einem berufsständischen Verband zu gewinnen. Zum Ende des
Jahres 2000 trat auch der Verband des Hessischen Antiquitäten-
und Kunsthandels aus dem BDKA aus. Der überwiegende Teil seiner
Mitglieder ist inzwischen ebenfalls in den neuen Berufsverband eingetreten.
Mitgliedschaft im DK
Alle Mitglieder des DK müssen eine jahrelange,
untadelige Tätigkeit in Kunsthandel nachweisen und sind verpflichtet,
sich einem strengen Verhaltenskodex zu unterwerfen.
Die Ziele des DK
- Der DK vertritt und fördert den
Kunsthandel in Deutschland.
- Der DK ist ein Forum des deutschen Kunsthandels,
in dem der einzelne Kunsthändler unmittelbar an den Entscheidungen
seines Berufsverbandes mitwirken kann.
- Der DK informiert und unterstützt seine
Mitglieder in allen beruflichen Belangen.
- Gemeinsam mit den Kollegen in den Verbänden des deutschen und europäischen Kunsthandels streitet der DK für die Verbesserung der Rahmenbedingungen
auf dem deutschen und dem europäischen Kunstmarkt, insbesondere auch für die Aufhebung von Wettbewerbs- nachteilen des Binnenmarktes gegenüber globalen Mitbewerbern.
- Der DK vertritt die Interessen seiner Mitglieder
in den Medien durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit.
- Der DK ist Mitglied im Weltverband C.I.N.O.A.
(Confédération Internationale des Négociants
en OEuvres d'Art).
- Der DK strebt eine partnerschaftliche Zusammenarbeit
mit allen deutschen und internationalen Kunsthandelsverbänden
und Institutionen an.
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